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Online-Magazin - Magazine - Ausgabe 2 - 1999

 Zeitreise II - Gotik ( 12. - 15. Jh.)

Im Mittelalter vollzogen sich in Europa entscheidende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen. Das wirtschaftliche Wachstum gab den Bürgern der aufstrebenden Städte ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten und ein neues Selbstbewußtsein. Das Christentum bestimmte das Weltbild. Freie Stadtstaaten, sowie in Bünde zusammengeschlossene Städte, mit selbständigem Gemeinwesen, wurden zu entscheidenden Machtfaktoren. Der bestimmende Stil dieser Epoche war die Gotik.

Die ersten gotischen Bauwerke entstanden um 1140 im Gebiet rund um Paris, das als Il de France bekannt ist. Bauleute, Steinmetzen, Bildhauer, Glasmaler und Kunsthandwerker der unterschiedlichsten Gattungen arbeiteten oft durch Generationen hinweg neben- und miteinander an einzelnen Gebäuden, zogen aber auch allein oder in kleinen Gemeinschaften von Bau zu Bau. So verbreitete sich der neue Stil relativ schnell über ganz Europa. Durch Verarbeitung mit spätromanischen und regionalen Bautraditionen entstanden eigene Bauformen im Kleinen, wie im Großen. Diese Sondererscheinungen einzelner Länder und Regionen prägten sich zu verschiedenen Zeiten heraus. So entstanden im 13. Jh. die englischen Kathedralen und die toskanische Gotik (Siena, Florenz), um 1400 die süddeutschen Hallenkirchen (Oppenheim) und am Ende des 14.Jh. die letzten großen Kathedralen in Spanien (Saragossa, Granada). Neben den regionalen Unterschieden bildeten sich Stilabstufungen einzelner Generationen heraus. In Deutschland waren dies die Phasen der Früh-, Hoch- und Spätgotik.

Die Gotik war eine Blütezeit der Künste. Der gotische Stil prägte daher - neben der Architektur - ebenso die Bildhauerei und die Malerei, sowie zahlreiche Gebiete des Kunsthandwerks, wie die Glas- und Buchmalerei, die Teppichwirkerei und die Goldschmiedekunst.

Das Verlangen nach Verherrlichung des christlichen Glaubens, das Wetteifern der Bischöfe und wohlhabenden Bürger ihre Städte, zum Erstaunen aller Welt, mit weithin sichtbaren Kirchen zu schmücken, und die Verheißung, daß man Gott nicht nur durch Frömmlichkeit, sondern auch durch "gute Werke" dienen könnte, prägen die Architektur der gotischen Kathedralen. Ihr Höhendrang kann als Verkörperung des gläubigen Strebens zu Gott verstanden werden.

Es entwickelten sich zahlreiche technische Neuerungen, wie zum Beispiel das Kreuzrippengewölbe, der gotische Spitzbogen an Stelle des romanischen Rundbogens, der Strebepfeiler und der Strebebogen. Sie ließen größere Variationsmöglichkeiten zu und erlaubten ebenso gewagte, wie beeindruckende Konstruktionen, die sich dadurch auszeichneten, daß ein kompliziertes, jedoch dünnes Strebewerk die Ableitung der Last der Gewölbe über Rippen und Pfeiler auf die Stützkonstruktionen am Außenbau ermöglichte. Die wie Brückenbögen gebauten Strebebogen erfüllten eine wichtige statische Funktion. Die innen und außen abgestimmte Konstruktion läßt das Gesamtgebäude in einer kühlen Eleganz erstrahlen.

Stattliche Türme an den Westseiten der Kathedralen und Kirchen verstärken den Eindruck gesetzmäßiger Gültigkeit. Die mit Skulpturen geschmückten Glockentürme laufen meist in kegelförmig zugespitzte Helme aus.

Bei vielen Sakralbauten beherrschen drei Portale die Mitte der Eingangszone, zu deren Seiten Heiligenfiguren aus Stein als Wächter und Glaubenszeugen standen und teilweise noch stehen. Rings um die Portale erstrecken sich figürliche Darstellungen christlicher Heilswahrheiten. Drei große Fenster befinden sich in der Zone darüber , schließlich ein ornamental unterteiltes Radfenster, die Rose oder Rosette. Diese ist ein zentrales Architekturmotiv. Wie die alles überstrahlende Sonne ein Christussymbol ist, bedeutet die königliche Rose die mit allen Tugenden gesegnete Jungfrau Maria. Das Licht ist ein Sinnbild der göttlichen Allmacht. Es durchdringt die Scheiben der Fenster, ohne sie zu verletzten.

Die gotische Kunst begnügte sich nie mit der äußerlich perfekten Form, sondern ebenso wichtig ist der symbolische Gehalt. Verschiedene Bedeutungen, u.a. Zahlensymbolik, Proportionsverhältnisse, Himmelsrichtungen, Verbindungen von Ästhetik und Funktionalität, können sich dabei in hochkünstlerischer Weise durchdringen und ergänzen.

Die Hauptmerkmale der Gotik - Spitzbogen, Kreuzrippengewölbe, das Strebewerk mit seinen Strebebogen und Strebepfeilern und das reiche Ornament mit seinen unterschiedlichsten filigranen Mustern- erkennt man an vielen mittelalterlichen Bauten. Trotzdem verdient jedes einzelne Bauwerk ein aufmerksames Detailstudium, denn an vielen gotischen Kirchen wurde oft jahrzehnte- und jahrhundertelang gebaut. Selten sind sie daher aus einem Guß. Gotische Bauteile wurden mitunter an ältere angebaut oder mit ihnen kombiniert, ebenso wurde der teilweise oder totale Wiederaufbau erforderlich durch Brände, Kriege oder den sich ändernden Zeitgeschmack. So wurden auch gotische Kirchen in späterer Zeit, etwa im 18. oder 19.Jahrhundert modernisiert, stuckiert oder ausgemalt.

Die gotische Skulptur hatte vor allem die Aufgabe des Schmuckes der Kirchen. Sie kam an zahlreichen Baudetails zur Wirkung (u.a. an Maßwerk, Fialen und Kapitellen) , in der kirchlichen Ausstattung wie an Lettern und Sakramentshäusern, an den Altären und vor allem an den Portalen mit den monumentalen Säulenfiguren. Die gotische Bildhauerei kommt in der Frühzeit überwiegend am Außenbau der Kathedralen zur Geltung. Die gotischen Skulpturen zeichnen sich durch ihre Säulenhaftigkeit aus. Sie sind langgestreckt und unkörperlich, die Gewänder sind stilisiert. Die Arme liegen eng an, nur die Köpfe bringen eine innere Bewegtheit zum Ausdruck und neigen sich. Der Charakter der einzelnen Heiligen ist durch Aussehen und Attribute klar gekennzeichnet, so daß der christliche Betrachter sie rasch erkennt. Besonders die weiblichen Gestalten sind dem gotischen Schönheitsideal gemäß überlängert. Ihre Gewandfalten haben einen typischen S-Schwung. Die Gottesmutter zählte zu den beliebtesten Leitbildern der Gotik. Daher wurden zahlreiche Madonnenstatuen für Kirchen und zur privaten Andacht geschaffen.

Die Gotik liebte Juwelen, und die Skulpturen wurden kostbar bemalt. Hände und Gesichter hatten zarte Hautfarben, das Haar war oft goldfarben. Die Gewänder wurden mit Ornamenten geschmückt und mit echten oder falschen Edelsteinen besetzt. Der überirdische Glanz sollte den Eindruck himmlischer Entrückung vervollkommnen.

Die Epoche der Gotik war eine besondere Blütezeit des Kunstwerks. Im späten Mittelalter wetteiferten die reichen Kaufleute der Städte mit den standesbewußten Adel und beide erteilten den Kunsthandwerkern zahlreiche Aufträge für Schmuck, kostbare Rüstungen, Stickerei, Elfenbeinschnitzerei und gemalte Gebetbücher. Von besonderer Kostbarkeit sind noch heute Werke der Goldschmiedekunst, wie Kelche, Leuchter, Rauchfässer, Kreuze oder Reliquienschreine.

Aufträge von privater Seite für Gegenstände , die nicht ausschließlich zum kirchlichen Gebrauch bestimmt waren , gaben den Künstlern größere Freiheit in der Wahl der Motive und des Stils.

Neben vielen anderen künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten entfalteten sich vor allem die Glasmalerei und die Buchmalerei in der Gotik vollends und erreichten eine unübertroffene Höhe.

Die Glasmalerei hat sich überwiegend im Dienst der großen gotischen Kathedralen entwickelt und drängte die Freskenmalerei in den Hintergrund. Ihr "überirdisches" Licht trägt wesentlich zur beabsichtigten mystischen Wirkung und der gotischen Wandauflösung bei. Die Fenster sind aus kleinen bunten Glasscheiben zusammengesetzt, die durch Stege aus Blei zusammengehalten werden. Diese Stege bilden zugleich die Umrisse der Figuren. Die genaueren Zeichnungen der Gesichter, Hände, Gewänder und sonstigen Details wurden zartlinig mit Schwarzlot vorgenommen. Die einzelnen Szenen, aus denen sich ein großes Fenster zusammensetzt, sind häufig in gleich großen Rahmen zusammengefaßt. Szenen aus dem Alten, wie aus dem Neuen Testament waren üblich. Eine Beschränkung auf wenige Hauptfiguren gewährleistete die nötige Klarheit. Der Ausdruck dieser Malereien mit ihren zweidimensional Figuren spiegelt sich weniger auf dem Gesicht als vielmehr in den stark vereinfachten Gesten. Hintergrund und Umgebung sind ebenso zweidimensional mit geringer Tiefenandeutung dargestellt - ein Stilmerkmal nicht nur der gotischen Glasmalerei, sondern auch der gesamten gotischen Malerei. Architekturdetails wurden üblicherweise durch Spitzbogen aus dünnen Säulen, Landschaften durch formelhaft stilisierte Felsen und Bäumchen und Meer und Flüsse durch Wellenbänder wiedergegeben.

Bei der Buchmalerei wurden die Miniaturen auf das Pergament der handgeschriebenen Bücher gemalt, denn der Buchdruck kam in Europa erst nach der Mitte des 15.Jahrhunderts in Gebrauch. Die Entwicklung der Buchmalerei wurde durch den Austausch von gemalten Handschriften gefördert. Einst waren die liturgischen Bücher ausschließlich im Besitz der Klöster gewesen, doch der sich ausbreitende allgemeine Wohlstand rief auf allen Gebieten der gotischen Kunst eine verstärkte Nachfrage durch den Adel und die reichen Bürger als Auftraggeber hervor . Die Buchmaler bekamen nun auch Aufträge für Bücher, die kleiner und handlicher waren als die Bibel und Evangeliare von früher Die Psalter (Buch der alttestamenlichen Psalmen) und Stundenbücher (Gebetbücher) waren nun auch für den privaten Gebrauch bestimmt.

Die gotische Baukunst hatte ihren Schwerpunkt im kirchlichen Bereich, doch erfaßte sie auch den Profanbau: Burgen und palastartige Repräsentationsbauten - oft mit Arkadengängen und Stuckdekorationen versehen, Rathäuser und Zunfthallen, Spitale, Befestigungen und Brücken. Die Städte sorgten für ihre Verteidigung mit Stadtmauern, Toren und Türmen, Zugbrücken und Gräben. Innerhalb der Mauern war der Platz, der zur Verfügung stand, knapp und die Straßen oft eng.

Steine und das neue Baumaterial “Backstein” (aus Ton gebrannte Ziegel) verdrängten allmählich den traditionellen Baustoff Holz. Aber man verwendete auch beide Baustoffe zusammen. Diese Verbindung, die noch Jahrhunderte angewandt wurde, tritt in den gut erhaltenen Fachwerkhäusern deutlich hervor.

Die freien Bürger betrieben Handwerk und Handel und trugen somit zum Aufblühen der Wirtschaft bei. Alle städtischen Gewerbetreibenden waren den strengen Regeln ihrer Berufsverbände (Zünfte, Gilden) unterworfen. Auf der Suche nach neuen Handelswegen unternahm man die ersten Entdeckungsfahrten, die wiederum einen Aufschwung in den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen einbrachten. Es wurden neue Universitäten gegründet, die die Bildungsmöglichkeiten der bisher existierenden Klosterschulen erweiterten.

Typische Möbel der Gotik waren die Truhen und Schränke, die sich in ihrer Gestaltung wiederum der Architektur anpaßten. Als im 14. Jahrhundert die Sägemühle erfunden wurde, konnten Bretter in beliebigen Maßen gesägt werden. Die Möbelfronten und Seitenteile entstanden nun aus dünneren Holzplatten. Für den Zusammenbau der einzelnen Bretter wurde die sogenannte Schwalbenschwanzverbindung erfunden, die noch heute in der Möbelindustrie Verwendung findet. In der Frühgotik schnitze man Fabelwesen, später überwogen Ornamente wie Spitzbögen, Rosetten und bandförmige X - Ornamente, die meist von pflanzlichen Darstellungen umgeben waren. Da die Wände öfter mit Holz vertäfelt wurden, konnten die Möbel nicht mehr in die Wand eingebaut werden, sondern entwickelten sich zu eigenständigen, oft kostbaren Stücken. Füllte man bisher die Truhen mit Wäsche und Kleidung, baute man nun Kästchen für Wertsachen und Urkunden ein. Es entstanden Truhenbänke mit umklappbaren Lehnen. Die Schränke entstanden aus zwei aufeinandergesetzten Truhen, die durch einen geschnitzten Sockel miteinander verbunden wurden. Auf der Vorderseite konnten sie durch je zwei Türen geöffnet werden. Später baute man diese Türen durchgehend. Das erste Luxusmöbel und Vorläufer der Anrichte war der sogenannte Stollenschrank. Er stand auf Stelzen und diente zum Ausstellen von Gefäßen. Desweiteren entwickelten sich feste Tische und Sitzmöbel (vor allem Scherenstühle) und Waschschränkchen.

Mit der Entfaltung der Städte, der Entwicklung von Handwerk und Handel emanzipierte sich die Kultur und die Mode von der Vorherrschaft der Kirche. Es entwickelte sich eine höfisch-ritterliche Kultur, die auch die Kleidung neuen Regeln unterwarf. Die Frau wurde zum Mittelpunkt des Lebens am Hof. Die Dichtung, der Anstand, die Sitten und die sich verfeinernde Kultur standen im Dienste der Frau. So ergab es sich, daß auch die Frauenkleidung ihre körperverhüllende Neutralität aufgab, zugunsten der Schönheit und Ästhetik der Körper. Die aus Ober- und Untergewand bestehende Bekleidung legte sich an den Oberkörper an und betonte Busen und Taille. Je enger die Taille, um so mehr verlängerte sich der Rock, bis hin zur Schleppe. Dadurch wirkte die Gestalt der Trägerin schlanker. Mit der Schleppe wetteiferten die weiten, teils bis zur Erde herabfallenden Hängeärmel des Oberkleides, allerdings wurden auch ärmellose Oberkleider getragen. Die Röcke wurden, ähnlich der Rippen der gotischen Strebepfeiler, in Falten gelegt. Die Überlänge der Kleider wurde beim Gehen mit der Hand emporgerafft.

Die Betonung der Körperformen machte den Zuschnitt der Kleidung erforderlich. Das Gewand mußte dem Körper angepaßt werden und der Schnitt wurde das wichtigste Element der europäischen Mode. Die Verwendung von Verschlüssen (Knöpfe und Bänder zum Schnüren) verbreitete sich sehr schnell.

Bei den Kleidern war ein kleiner Halsausschnitt gestattet, der oft durch Knöpfe oder Nadeln verziert war. Der viereckige Mantel wurde für die Frau unentbehrlich. Er erhielt einen halbkreisförmigen Umriß. Die Würde dieses Kleidungsstückes unterstrich der kunstvoll gearbeitete Verschluß, der nun nach vorn rückte.

Als Haarschmuck benutzte man einen Reif aus Metall, den man mit Edelsteinen und Blumen schmückte. Ferner wurde ein Kinnband und ein zweites Band oder eine Kappe auf den Kopf gesetzt.

Zur Fußbekleidung wurden Halbschuhe oder kurze Halbstiefel getragen, die in einer mehr oder minder betonten Spitze endeten. Die Innenseite war mit einem Spangen- oder Schnürverschluß versehen.

Die Kleidung der Männer paßte sich der Frauenkleidung weitgehend an. Der lange Männerrock war jedoch weniger faltenreich und ließ immer die Füße sehen. Auch war der Oberrock oft vorn oder seitlich aufgeschnitten oder mit Knopfleisten versehen, um beim Reiten nicht hinderlich zu sein. In der Fußbekleidung gab es bei Männern dahingehend Unterschiede, daß beim Reiten Stiefel getragen wurden. Auch setzten sich Beinlinge durch, die mit einer Sohle verstärkt den Schuh ersetzten.

Die Haartracht der Männer verstärkte das weibliche Aussehen. Zum oft bartlosen Gesicht trug man längere Haare, die jedoch nicht über die Schultern reichten.

Zum modischen Beiwerk bei Frauen und Männern gehörte die Almosentasche, die am Gürtel befestigt war, und Handschuhe, oft als Pfand der Liebe genutzt.

Für die Unterkleidung wurden Leinenstoffe verwendet, die Obergewänder wurden aus Seide, Samt oder anderen edlen Stoffen aus fernöstlichen Ländern gefertigt. (Dabei künden oft die Namen vom Herkunftsland - Damast aus Damaskus, Baldachin aus Bagdad). Die meisten Gewänder für den Alltag wurden aus farbigen Wollstoffen hergestellt.

Der Pflege des Körpers widmete man die gleiche Sorgfalt wie der Kleidung. Bäder, nicht nur zur Reinigung, sondern vor allem zur Pflege der Haut galten als selbstverständlich. Die Wangen wurden mit Schminke gerötet, die Augenbrauen erhielten den gewünschten Schwung. Das Haar wurde gelockt, gebleicht oder gefärbt. Die Haut sollte nach dem Schönheitskodex hell und zart sein, die Lippen rot. Frauen wie Männer gaben sich diesem Schönheitsidealen hin.

Die Kleidung der Bauern und Bürger blieb weiterhin fast unverändert mit kurzen Hemdröcken der Männer und meist aufgeschürzten Hemdkleidern der Frauen. Es blieb der Leinenstoff vorrangig, sowie die Erdtöne in der Kleidung. Allerdings verboten Kleiderordnungen die Durchsetzung vieler Gewänderformen und Farben.

Auch in der Musik trat das Bürgertum hervor. Neben dem ausklingenden ritterlichen Minnesang wurde in Handwerkerkreisen der sogenannte Meistergesang gepflegt. Die Volkslieder erreichten in dieser Zeit ihren Höhepunkt.

Text: Annett, Fred
 

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Nachtleben, Frankfurt >

 

 

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